Übersicht
Beatbox-Sounds – die Liste zum Anfangen
Jeder Beat besteht aus wenigen Sounds. Hier sind sie, von den drei, die du am ersten Tag brauchst, bis zu denen, die Monate dauern.
Beatboxing hat kein festes Alphabet – verschiedene Szenen benennen Sounds unterschiedlich. Was hier steht, ist die Sammlung, die wir in unseren Workshops unterrichten, sortiert danach, wie früh du sie realistisch lernen kannst. Fang mit den ersten vier an. Alles andere ist Verzierung, solange die vier nicht sauber sind.
| Sound | Geschrieben | So funktioniert er | Stufe |
|---|---|---|---|
| Kick Drum | B | Ein komprimiertes „B“, das aus angespannten Lippen freigelassen wird. Der tiefste Sound und der, der den Beat trägt. | Anfänger |
| Geschlossene Hi-Hat | Ts | Zungenspitze hinter die oberen Schneidezähne, kurz und scharf. So kurz wie möglich abschneiden. | Anfänger |
| Offene Hi-Hat | Tsss | Dieselbe Bewegung wie die geschlossene, nur lässt du die Luft weiterströmen. | Anfänger |
| K-Snare | K | Ein hartes, trockenes „K“ ohne Vokal. Funktioniert beim Ausatmen und beim Luftanhalten. | Anfänger |
| Pf-Snare | Pf | Weicher und luftiger als die K-Snare. Gut für leise Zusammenhänge und für Vocal Percussion. | Anfänger |
| Rimshot | Ka / Tk | Ein kurzer, hoher Knall als Akzent, nicht als Haupt-Snare. | Anfänger |
| Zungenschnalzton | Tok | Ein hohler Klick, bei dem die Zunge vom Gaumen gelöst wird. Dein erster Sound, der keine Trommel imitiert. | Leicht |
| Inward Snare | K (eingeatmet) | Eine Snare, die beim Einatmen entsteht. Löst das Luftproblem vollständig, sobald sie sitzt. | Fortgeschritten |
| Inward Bass | – | Ein tiefer, eingeatmeter Bass. Braucht entspannte Halsmuskulatur und Geduld. | Fortgeschritten |
| Throat Bass | – | Ein gehaltener Basston aus dem Hals, der unter einem Beat mitläuft. Nicht erzwingen. | Fortgeschritten |
| Vocal Scratch | – | Imitiert das Scratchen einer Platte. Hoher Wow-Faktor, keine rhythmische Funktion. | Mittel |
| Lip Roll | Brrr | Eine rollende Lippenvibration für Übergänge und Fills. | Mittel |
| Sirene | – | Eine steigende und fallende Tonhöhe mit der Stimme, aus Dancehall und Jungle entlehnt. | Mittel |
| Klickrolle | – | Eine schnelle Folge von Klicks – das Beatbox-Gegenstück zum Snare-Wirbel. | Mittel |
Die vier, auf die es zuerst ankommt
Kick Drum, geschlossene Hi-Hat, K-Snare – und die Atmung, mit der du durchhältst. Damit spielst du B – Ts – K – Ts, das Muster hinter den meisten Pop- und HipHop-Stücken. Das ist ein echter Beat, keine Übung. Alles in der unteren Hälfte der Tabelle baut auf der Muskelkontrolle auf, die du dir beim Saubermachen dieser vier holst.

Wie man einen neuen Sound übt
Nimm dir einen Sound und gib ihm eine Woche. Spiel ihn allein, bis er gleichmäßig kommt, und setz ihn dann in einen Beat, den du schon kannst, indem du einen vorhandenen Sound ersetzt. Nimm keinen zweiten neuen Sound dazu, bevor der erste auch schnell noch hält. Zehn Minuten am Tag reichen – die Begrenzung ist die Muskelerinnerung, nicht der Fleiß.
Der Reihe nach lernen
Unser kostenloser Kurs führt diese Sounds einzeln ein, in der Reihenfolge, die tatsächlich funktioniert: die drei Grundsounds, dann die Atmung, dann der Zungenschnalzton, dann Scratches. Zehn Videolektionen, ohne Anmeldung.